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In einigen ländlichen Gebieten gibt es noch keine DSL-Technologie.

Breitband-DSL in Deutschland: Die Digitalprovinz

In Deutschland besteht eine Kluft. Die Kluft durch die Bundesrepublik trennt die Städte und Länder: Während die Agglomerationen die Wettbewerbsvorteile des Breitband-Internets nutzen, haben viele ländliche Gebiete noch immer eine Telekommunikationsmonokultur mit hohem Preisniveau und schlechtem Angebot. Nach wie vor ist die Telekom für rund die halbe Weltbevölkerung ein Vorkämpfer.

Breitband-DSL-Zugang ist für diese Menschen weitaus kostspieliger als in der City - wenn das rasche Netz bereits entwickelt ist. Viele Internetbenutzer fordern quartalsweise fast dringend einen DSL-Anschluss von der Deutschen Telekom. Die Deutsche Telekom hat jedoch die DSL-Geschwindigkeit reduziert und erweitert die Autobahn nur dort, wo eine ausreichende Menge an Daten benötigt wird.

Die in Bonn ansässige Telekommunikationsgruppe braucht sich nicht zu beeilen, da sie nur in Ausnahmefällen mit einem ernsthaften Konkurrenten auf dem Lande konfrontiert sein wird. Der in anderen Staaten übliche Konkurrenzkampf bei Breitbandtechnologien zwischen DSL und TV-Kabel ist in Deutschland praktisch nicht vorhanden. Durch eine wettbewerbsbeschränkende Regelung werden die nachteiligen Auswirkungen der technisch bedingten Monokulturen im laendlichen Raum noch verschaerft.

Der Grund: Die Alternativ-Telekommunikationsunternehmen, die für den Kundenzugang von der Deutschen Telekom vorgezogene Dienste anmieten müssen, beklagen sich über eine kleine Marge zwischen dem Mietkaufpreis und dem wettbewerbsfähigen Preis des Endkunden. Trotz der jahrelangen Diskussion fehlt es in Deutschland immer noch an einem einfachen Anschluss an das Telekommunikationsnetz, was auch den ländlichen Raum wettbewerbsfördernd beeinflussen könnte. Dagegen ist der eventuelle Weiterverkauf der DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom in Deutschland nur ein Scheingeschäft; weiterhin fliessen fast 90 % der Umsätze unmittelbar in die Telekom.

Damit hat die Aufsichtsbehörde den entscheidenden Hebel für mehr Konkurrenz und damit mehr Zuwachs in der Hand: Nur eine signifikante Reduzierung der Großkundenpreise und ein erleichterter Netzzugang werden DSL für alle in Deutschland treiben, die Investitionstätigkeit ankurbeln und neue Jobs ermöglichen. Allerdings müssen diese Tarife für DSL nicht nur in den hart umkämpften Ballungsräumen fallen, wie die Deutsche Telekom erwägt, sondern in ganz Deutschland.

Mit einer solchen regionalen Regelung würde die Deutsche Telekom nur die Möglichkeit erhalten, die Monopolrente im ländlichen Raum zu nutzen, um Konkurrenten in den Großstädten zielgerichtet zu bremsen. Doch die Aufsichtsbehörde behält ihre Schutzhand über die Deutsche Telekom. Aufgrund des fehlenden Wettbewerbs ist die Steigerungsrate im deutschsprachigen Breitband-Internet im Verhältnis zu den anderen Industriestaaten am Ende.

Bei der Verbindungsdichte ist Deutschland nur in der zweiten Bundesliga vertreten. Die Deutsche Telekom und ihre Mitbewerber sollen zu einem stärkeren Expansionstempo gebracht werden. Die Telekom-Strategen hingegen verhalten sich ruhig, weil sie nicht gezwungen sind, das rasche Netz flächendeckend vorzuhalten. Es gibt keine so genannte Grundversorgungspflicht der Deutschen Telekom, wie es bei Telefonen der Fall ist.

Auch eine solche Pflicht wäre der verkehrte Weg, denn sie würde die Regionalmonopole der Deutschen Telekom nicht abschaffen, sondern konsolidieren. In ländlichen Gebieten ist die Distanz zwischen dem Hauptverteiler der Telekom und dem Wohnsitz oft zu groß für einen DSL-Anschluss. In den 90er Jahren installierte die Deutsche Telekom außerdem die damals modernste Glasfasertechnologie in vielen lokalen Netzen, die DSL nicht möglich macht.

Oftmals sind Funkverbindungen ohne aufwändige Umbauten die einzigen Chancen für das rasche Intranet. Erfolgreich: Die Eröffnung von Gesprächen zwischen den Bürgermeistern oder Volksinitiativen mit einem Rundfunknetzbetreiber hat die Deutsche Telekom mehrmals dazu veranlasst, ihre Meinung plötzlich zu ändern und die bisher abgelehnte DSL-Erweiterung erneut positiv zu bewerten.

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