Internet auf dem Land

Das Internet im Land

Ein schnelles Internet für das Land, aber wie? landen, haben viele Verbraucher nur einen langsamen DSL-Zugang zur Verfügung. Das Breitband über DSL & Co. ist für Landbewohner und Dorfbewohner nur selten verfügbar. Der Breitbandausbau Die Deutsche Telekom will Turbo-Internet aufs Land bringen.

Der Bagger gräbt den Boden für den Ausbau des Breitband-Internets.

Wo erhalte ich High Speed Internet im Land, wenn DSL nicht zur Verfügung steht?

Gute Option ist das mobile Internet über UMTS oder HSDPA. Dies ist bereits ein richtiges High Speed Internet, das durchaus mit dem Festnetz mithalten kann. Im gleichen Rahmen liegen auch die Preise. Aufgrund der großen Verkehrskosten haben die Provider jedoch alle Volumenbeschränkungen durch die Banken erlassen, so dass Sie nur eine gewisse Menge an Daten pro Kalendermonat herunterladen können.

Falls kein Highspeed-Internet über das Mobiltelefon zur Verfügung steht, können Sie auch das Satelliten-Internet nutzen. Dies ist jedoch wesentlich kostspieliger als bei Festnetzen oder UMTS. Sie müssen mit etwa 100 EUR pro Kalendermonat kalkulieren, wenn Sie es normalerweise und nicht übermäßig verwenden. Teilt man sich die Preise mit mehreren Bewohnern eines Ortes, kann man auch eine Radiobrücke von der nächstgelegenen Ortschaft aus bauen, wenn diese nicht zu weit ist.

Danach werden sich alle Anwohner die Internet-Verbindung über WLAN mitbenutzen. Natürlich funktioniert es nur, wenn viele Gastfamilien sich dafür interessieren (mindestens zehn sollten es schon sein).

Glasfaserverbindungen Warum Deutschland kein schnelles Internet hat

Um die Anbindung von Gewerbegebieten an das Glasfasernetz wetteifern die Deutsche Telekom und die lokalen Netzbetreiber. Für Firmen außerhalb der Ballungsräume ist der Aufbau oft zu aufwendig. Bei Pape + Rohde ist diese Wochen die Welt der Dinge endlich da. Dies erfordert Rechner, die mit dem Internet in Verbindung stehen müssen. Im Industriegebiet, in dem Pape + Rohde seit 25 Jahren ansässig ist, hat die Entwicklung der Infrastuktur jedoch nicht mitgespielt: Die Nachfrage war groß:

Vor vier Jahren hat die Telekom die VDSL-Technologie in den Landkreis Heerdt gebracht. "Aber es wurde rasch klar, dass diese Bandbreiten noch nicht ausreichen", sagt Rainer Dzaack, Managing Director von Pape + Rohde. In vielen Großstädten profitieren die Firmen von der Konkurrenz durch Telekommunikationskonzerne und regionalen Anbietern:

Vodafone baut in Düsseldorf-Heerdt ein Glasfasernetzwerk, allein im Großraum Düsseldorf sollen bis zum Weihnachtsfest weitere Industrieparks mit bis zu 5.000 Firmen entstehen. Doch auch in anderen Stadtteilen Düsseldorfs beliefert die Telekom fast 4.000 Firmen mit der deutlich kürzeren Lichtwellenleiter. "Auf diese Weise stellen wir für Firmen die optimale Digitalisierungsinfrastruktur zur Verfügung", sagt Hagen Rickmann, Leiter Geschäftskunden der Deutschen Telekom.

Damit werden gut 16% mehr Glasfaserverbindungen eingesetzt als im vorigen Jahr. "Das macht Deutschland im weltweiten Wettbewerb aber keineswegs führend", sagt der Autor der Studie, Torsten Gerpott von der Universität Duisburg-Essen. Das ist problematisch, denn Firmen fordern immer effizientere Verbindungen zum Internet, angetrieben durch den zunehmenden Netzwerkgedanken.

Doch auch Privatleute fordern mehr Strom im Netzwerk. Man will Film und Musiktitel als Datenströme aus dem Internet verbrauchen, man will mit einer Zeitverzögerung fern sehen. In diesem Jahr wird das Datenaufkommen im Bereich des Festnetzes um rund 38% zulegen. In der Mobilkommunikation rechnet die Industrie in diesem Jahr mit einem Wachstum des Datenverkehrs von knapp 50 %.

Als größter Netzwerkbetreiber plant die Telekom, zunächst 80 % der privaten Haushalte landesweit mit VDSL-Technologie zu beliefern. Dazu legt das ehemalige Staatsunternehmen Glasfaserkabel bis hin zu den Schaltschränken in den Strassen - aber die Telekom verwendet die alte Kupferleitung meist für die letzen paar m.

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