Internetflat

Internetflat: Leistungstark und preiswert

Mittlerweile beinhaltet fast jedes DSL-Angebot eine Internetflat. Nutzer können zu einem monatlichen Festpreis unbegrenzt surfen. Doch Flat ist nicht gleich Flat: Die Angebote differieren in der Geschwindigkeit. Das hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität. Zudem sollten Verbraucher die Gesamtkosten beachten.

Auf die Geschwindigkeit kommt es an

Die Leistung einer Internetflat entscheidet sich an der Geschwindigkeit von Down- und Uploads. Zu geringes Tempo führt zu quälend langsamen Seitenaufbau, ruckelnden Videos und großem Zeitverlust beim Empfangen und Versenden von E-Mail-Anhängen. Die Bandbreite bei den Angeboten liegt groß. So liegt die bedeutende Download-Geschwindigkeit bei manchen Providern bei 6000 kBit/s, bei anderen bei 16.000 kBit/s. Mit VDSL und Kabel erreichen manche Tarife sogar bis zu 100.000 kBit/s. Auch bei der Upload-Geschwindigkeit finden sich riesige Unterschiede, von wenigen Hunderten bis vielen Tausenden kBit/s. Im Alltag kommt es vor allem auf das Download-Tempo an: Hier empfehlen sich für durchschnittliche User 16.000 kBit/s, diese Leistung ermöglicht ein weitgehend problemloses Surfen.

Internet für Zuhause

Welche Geschwindigkeit Kunden nutzen können, hängt aber auch von den örtlichen Begebenheiten ab. Moderne Netze erlauben Höchstgeschwindigkeiten, andernorts müssen sich User mit wenig Tempo begnügen. Wie sich die Situation beim eigenen Anschluss gestaltet, finden Interessierte mit einem Dsltest leicht heraus. Auf Portalen oder direkt bei den Anbietern lässt sich die Verfügbarkeit mittels Adresse bequem recherchieren. Erst danach sollten Verbraucher einen Vertrag abschließen.

Surfen für wenig Geld

Für eine Flatrate mit gleicher Leistung verlangen die Provider höchst unterschiedliche Preise. Deswegen empfiehlt sich dringend ein umfassender Preisvergleich. Dazu müssen Interessierte auf einem Vergleichsportal nur ihre Postleitzahl eingeben, anschließend sehen sie die verfügbaren Angebote und die Kosten. Häufig liegt zwischen dem schlechtesten und dem besten Tarif ein Unterschied von einhundert Euro und mehr. Verbraucher sollten hierbei nicht nur auf die monatlichen Grundgebühren achten, sie sollten auch Sonderaktionen und mögliche Mehrkosten einbeziehen.

Bei Sonderaktionen locken die Provider mit unterschiedlichen Rabatten zu einer Internetflat. Manchmal erhalten Nutzer einmalig einen Betrag erstattet. Manchmal surfen sie die ersten Monate kostenfrei. Oder sie zahlen im ersten Jahr eine reduzierte Grundgebühr. Solche Aktionen zahlen sich oftmals aus. Kunden sollten aber stets berechnen, welche Gesamtkosten sich über die Mindestlaufzeit von meist 24 Monaten ergeben. Zu diesen Gesamtkosten zählen auch eventuell vorhandene einmalige oder monatliche Bereitstellungskosten für die Hardware, Portogebühren für das Zuschicken und Gebühren für das Einrichten. Nur mit einer solchen fundierten Berechnung lassen sich die tatsächlich billigsten Tarife ermitteln.